Sonntage

Normaler Weise ist bei uns Sonntag Pyjama-Tag …

Heute stand allerdings leider wieder der Haushalt an, obwohl basteln angesagt war. Wir versuchen es auf jeden Fall schon seit Tagen zu basteln. Leider, lässt der momentane Drang meines Sohnes Chaos zu schaffen es nicht zu. Daher musste heute alles erledigt werden, was die Woche liegen geblieben war. Natürlich wollte er es wieder nicht und da konnte man mit Engelszungen reden wie man wollte. Sämtliches über Gefühle reden auf Wunsch des Arztes, oder besser gesagt sein Heilmittel, brachte mal wieder rein gar nichts. So kam meine Großmutter um ihn dabei zu betreuen wie er sein Zimmer aufräumt, damit ich mich um den Rest kümmern konnte. Wenigstens habe ich es so geschafft mal etwas auszusortieren was sonst wieder aufgeschoben worden wäre. Ehrlich gesagt bin ich kein Freund davon, dass jemand kommen muss, denn so lernt er es nicht, obwohl es mir in dem Moment hilft. Man muss wohl immer Abstriche machen, oder kann einfach nicht alles haben so wie man es gerade möchte. So versuch ich es positiv zu sehen, obwohl mich die Gesamtsituation total nervt. Danach blieb der Tag wenigstens ruhig und Badewanne, Abendbrot und ins Bett gehen blieben ruhig. Was zur Abwechslung ja auch mal nett war. Zwar schläft er noch nicht, aber es herrscht Ruhe und Mutti kann sich weiter um ihre Sachen kümmern und die Sachen für Morgen (Kita/ Therapie) vorbereiten.

1.2.15 20:02, kommentieren

Beziehungsprobleme zweiter Hand?

Nicht das man genug eigene Probleme hat, aber wenn das Telefon klingelt und eine Freundin dran ist mit Problemen, dann hörst du zu. Ganz egal, wie spät es ist, oder wie banal sie dir vorkommen können.

Der Voreil? Man brauch keine eigene Beziehung um mit Beziehungsproblemen in die Verzweiflung getrieben zu werden. Der Nachteil? Logiosch, man wünscht sich solche Probleme -.- Was für ein Wahnsinn!

1.2.15 19:38, kommentieren

Ruhelos ...

Kennt ihr das, wenn ihr einfach nicht zur Ruhe kommt? Sich einfach etwas suchen müssen, aber dabei immer wieder rum springen muss und so mehr als 1-3 Dinge gleichzeitig tun muss?

Wenn das wenigstens produktiv wäre, aber Pustblume! 

1.2.15 19:33, kommentieren

Erwartungen und Realität: Haushalt

Gewiss gibt es bessere Themen mit diesem Blog anzufangen, aber gerade im Moment verfolgt es mich wieder stark. Ich wurde mit der Erwartung erzogen, dass immer alles so sauber und ordentlich sein muss, dass man jeder Zeit Besuch reinlassen kann. Dabei ist nicht gemeint, dass dieser sich vorher ankündigt, sondern plötzlich vor der Tür steht. Es gibt bei Kindern immer etwas zu putzen. Was meine Tochter beherrscht ist meinem Sohn scheinbar ein Fremdwort. Nur zu gern versuch er drei Ecken zu verwüsten, wenn ich eine putze. Geh ich ins Bad, dann weiß ich einfach, dass es neues Chaos gibt. Natürlich versuchte ich meinen Putzplan anders zu legen. Abends mich damit zu beschäftigen, wenn die Kinder im Bett waren und die Ruhe dafür da war. Das mache ich heute noch gern. Trotzdem gib es Sachen die gleich erledigt werden müssen. Das bleibt einfach nicht aus. Zur Zeit scheine ich allerdings zu versinken. Nicht in Dreck sondern in Unordnung. Für mich gab es schon immer einen Unterschied zwischen unordentlich und dreckig. Für manche leider nicht. Während ich also versuche nicht über Spielzeug zu fallen, oder mir die Füße damit aufzuspießen, manage ich den Haushalt und versuche den Kronprinzen davon zu überzeugen, dass ein sauberes Zimmer Spaß mach. Immerhin kann dann jemand zum spielen kommen und er hat nicht nur Platz, sondern findet auch was er sucht. Natürlich will ihm das nicht in dem Kopf und es ist viel leichter auszurasten, als aufzuräumen. ES würde mich wohl weniger nerven, wenn er das immer und überall so macht. So räumt er im Kindergarten auf. Er räumt bei der Therapie aus. Wenn er zu Besuch ist räumt er auf, aber natürlich nicht sein Zimmer. Dem Rat des Arztes folgend nehme ich es nicht persönlich und glaube nicht, dass er mich ärgern will. Ist das immer einfach? Nein, natürlich nicht. Es gib Tage da nehme ich es persönlich. Genau wie es welche gibt an denen ich es aufräume, weil mir die Kraft fehlt dieses ewige Theater noch mal durchzugehen, oder jemand sich angekündigt hat und ich mich nicht schämen will, dass sein Chaos über das Zimmer hinaus geht und er lieber sämtlichen Wohnraum dafür benutzt. Es gibt einfach Tage an denen man das nicht so einfach alles wegsteckt und einfach grrrrrrr machen will.

1.2.15 17:55, kommentieren

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